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AKTUELLES AUS STEUERN UND RECHT
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ABGABENFREIE TEUERUNGSPRÄMIEN 2022 + 2023
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KONTENREGISTER - AB 2021 WERDEN AUCH SAFES UND DEPOTS ERFASST
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KAPITALABFLUSSMELDEPFLICHT
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FIXKOSTENZUSCHUSS, VERLUSTERSATZ, AUSFALLSBONUS III
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EINSATZ DER FINANZPOLIZEI
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ENERGIEKOSTENZUSCHUSS FÜR UNTERNEHMEN

Aktuelles

ABGABENFREIE TEUERUNGSPRÄMIEN 2022 + 2023

Zulagen und Bonuszahlungen, die der Arbeitgeber in den Kalenderjahren 2022 und 2023 aufgrund der Teuerung zusätzlich gewährt, sind bis zu € 3.000,- jährlich pro Arbeitnehmer komplett abgabenfrei.
Die Abgabenfreiheit gilt allgemein nur bis zu € 2.000,- pro Jahr. Die Ausschöpfung des restlichen Abgabenfreibetrages (€ 1.000,-) setzt voraus, dass die diesbezügliche Zahlung aufgrund einer lohngestaltenden Vorschrift gemäß § 68 Abs. 5 Z. 1 bis 7 EStG erfolgt. (z. B. aufgrund eines Kollektivvertrages, aufgrund einer KV-ermächtigten Betriebsvereinbarung, für alle Arbeitnehmer oder für bestimmte Arbeitnehmergruppen).

EINSATZ DER FINANZPOLIZEI

Die Einsätze der Finanzpolizei sind zwar gesetzlich verankert aber die Art und Weise der Kontrollen sind teilweise rechtsstaatlich bedenklich. Daher haben wir Ihnen unter "Links & Downloads - Untermenüpunkt Checklisten" eine Checkliste für Verhaltensregeln im Falle eines Finanzpolizeieinsatzes zusammengestellt.

KONTENREGISTER - AB 2021 WERDEN AUCH BANKDEPOTS U. SAFES EFASST

Im zentralen Kontenregister werden sämtliche Girokonten, Bausparer, Sparbücher und Wertpapier-Depots erfasst, die bei Banken in Österreich geführt werden. Egal ob deren Inhaber nun Privatpersonen oder Unternehmen sind.
In Österreich können seit 5. Oktober 2016 Staatsanwaltschaften, Strafgerichte, Finanzstrafbehörden, das Bundesfinanzgericht und Abgabenbehörden auf das zentrale Kontenregister zugreifen.
Sie können Ihr Kontenregister nur mit Ihrem persönlichen FinanzOnline Zugang über Abfragen/Kontenregister einsehen.

Ab Jänner 2021 werden auch Depots und Safes bei Banken, nicht aber Safes von Hotels oder Gepäckverwahrungen auf Bahnhöfen in das Kontenregister aufgenommen. Auch der Kreis jener Stellen, die das 2016 installierte Kontoregister abfragen dürfen, wird erweitert.

ENERGIEKOSTENZUSCHUSS FÜR UNTERNEHMEN

Variante I – Für Unternehmen bis 700.000,-- Jahresumsatz
Voraussetzung, die Energiekosten sind im Zeitraum 02/2022 – 09/2022 um mehr als € 6.666,-- gegenüber denselben Vorjahreszeitraum gestiegen ( = Preissteigerung).
Variante II – Für Unternehmen über 700.000,-- Jahresumsatz
Voraussetzung, die Energiekosten betragen mind. 3 % des Produktionswertes (= Jahresumsatz abzüglich Waren- und Materialeinsatz, Fremdarbeit und +/- Vorratsveränderungen) und die Voraussetzungen der Variante I treffen ebenfalls zu. Hier ist im Zuge der Beantragung eine Bestätigung durch den Steuerberater erforderlich.
Variante III – Für Unternehmen unter 700.000 Jahresumsatz (Pauschalmodell)
Voraussetzungen Varianten I u. II treffen nicht zu. Dieses Modell ist erst in Ausarbeitung und wird keiner Voranmeldung bedürfen.

ACHTUNG: Die Förderung ist beim AWS (Austria Wirtschaftsservice) mittels VORANMELDUNG (außer Pauschalmodell) zu beantragen. Der Voranmeldungszeitraum ist vom 7.11.2022 bis 28.11.2022. Nach der Voranmeldung ist die Antragstellung durchzuführen. Die Voranmeldung wird vom AWS bestätigt und die weitere Vorgangsweise wird vorgegeben.

Die VORANMELDUNG ist vom Unternehmer selbst durchzuführen. Nähere Infos auf der Homepage des AWS: https://www.aws.at/ukraine-krieg-sonder-foerderungsprogramme/aws-energiekostenzuschuss/.
Die Voranmeldung erfolgt über den AWS Fördermanager: https://foerdermanager.aws.at.

Für die Voranmeldung benötigen Sie folgende Daten:
Allgemeine Unternehmensdaten (Firmenname, Adresse), Kontaktdaten der vertretungsbefugten Person(en), Mailadresse(n) der Kontaktpersonen im Unternehmen (z.B. Steuerberater), Angabe, ob der Umsatz des letztverfügbaren Jahresabschlusses € 700TSD überschritten hat, Angabe, ob voraussichtlich ein energieintensives Unternehmen vorliegt (= bei Variante II).


KAPITALABFLUSS-MELDEPFLICHT

Kreditinstitute sind verpflichtet, Kapitalabflüsse von mindestens € 50.000 von Konten oder Depots natürlicher Personen an das BMF zu melden. Ausgenommen von der Meldepflicht sind Kapitalabflüsse von Geschäftskonten von Unternehmern sowie Anderkonten. Die Umwidmung eines Privatkontos in ein Geschäftskonto und die Überweisung von einem Privatkonto auf ein Geschäftskonto stellen auch Kapitalabflüsse dar. Mehrere Vorgänge, zwischen denen eine Verbindung besteht, sind ebenfalls zu melden. Das Kalenderquartal ist der Zeitraum für Zusammenrechnungen mehrerer Vorgänge.
Vermeiden Sie daher solche Kapitalflüsse damit nicht unliebsame Betriebsprüfungen oder Nachschauen seitens der Finanz ins Haus stehen.

FIXKOSTENZUSCHUSS, VERLUSTERSATZ, AUSFALLSBONUS III

Die Antragstellung für den FKZ II bzw. 800TSD war noch bis 31.3.2022 möglich. Das gleiche gilt für den Verlustersatz. Derzeit laufen die Antragstellungen für den Ausfallsbonus III. Alle Maßnahmen sind derzeit ausgelaufen.